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Kreative Auszeiten

Katzen ausmalen am ruhigen Abend: Ein Motiv und einen Anfang finden

Zwei Katzenmotive aus Colovia vergleichen, einen angenehmen Ausschnitt wählen und für den nächsten Abend einen klaren Einstieg lassen.

Ein Kätzchen am Fenster oder zwei schlafende Tiere in einem Korb passen gut zu einem ruhigen Abend. Doch ein Bild gern anzusehen und seine Einzelheiten gern auszumalen sind unterschiedliche Dinge. Weiches Fell besteht aus vielen Farbübergängen. Ein auf den ersten Blick schlichter Korb enthält zahlreiche wiederkehrende Linien. Suchen Sie deshalb zunächst eine kleine Stelle, mit der Sie sich heute beschäftigen möchten.

In Colovia, der App von Artia Club zum Malen nach Zahlen, können Sie bei einem gut erkennbaren Detail beginnen. Wann das ganze Bild fertig wird, müssen Sie dabei noch nicht wissen. Die folgenden Motive stammen aus dem tatsächlichen Katalog. Die Abbildungen zeigen das Bildmotiv; wie groß die nummerierten Flächen sind, beurteilen Sie am besten in der geöffneten Ausmalansicht.

Ein einzelnes Kätzchen oder eine kleine Szene

Bei Kätzchen am Fenster nimmt das weiß-orange Kätzchen einen großen Teil des Vordergrunds ein. Neben dem runden Kopf und den Pfoten verläuft der gerade Fensterrahmen. Damit stehen mehrere gut erkennbare Anhaltspunkte bereit: ein Ohr, eine Vorderpfote oder die Fensterkante. Sie können einen davon auswählen, ohne bereits den gesamten Hintergrund planen zu müssen.

Katze und Hund im Korb bietet mehr einzelne Gegenstände. Neben den beiden schlafenden Tieren gibt es die Decke, den Korbrand und das Fenster. Dieses Motiv kann passen, wenn Sie gern zwischen erkennbaren Objekten wechseln. Mehr Gegenstände bedeuten allerdings nicht automatisch mehr Schwierigkeit. Auch ein einzelnes flauschiges Kätzchen kann viele kleine Ausmalflächen enthalten.

Ein weiß-oranges Kätzchen liegt neben einem Fenster auf der Fensterbank.
Kätzchen am Fenster aus dem Colovia-Katalog. Gesicht, Pfoten und Fensterrahmen bieten verschiedene Anhaltspunkte für den Einstieg.

Ein sanftes Motiv ist nicht unbedingt einfach

Fell wirkt weich, weil sich seine Farbtöne ständig leicht verändern. Eine weiße Pfote kann cremefarbene Stellen, graue Schatten und Lichtreflexe enthalten. Eine orange Wange muss ebenfalls keine einzige große Fläche sein. Der friedliche Gesichtsausdruck verrät deshalb wenig darüber, wie kleinteilig das Ausmalen wird. Prüfen Sie das Motiv auf dem Gerät, das Sie an diesem Abend benutzen möchten.

Betrachten Sie einen Ausschnitt in angenehmer Größe. Können Sie Grenzen und Zahlen gut unterscheiden? Vergleichen Sie eine Pfote mit einem Stück Fensterrahmen. Falls die geraden Linien heute angenehmer erscheinen, beginnen Sie dort. Der Hauptdarsteller muss nicht das erste ausgemalte Objekt sein. Das Gesicht kann genauso gut warten, bis Sie sich im Bild zurechtgefunden haben.

Wählen Sie einen sichtbaren kleinen Anfang

Statt sich vorzunehmen, die ganze Katze fertigzustellen, suchen Sie eine Stelle neben der Vorderpfote, eine Deckenfalte oder einen Abschnitt am Korbrand. Arbeiten Sie zunächst eine Weile um diesen Anhaltspunkt herum. Wie viele einzelne Flächen dort liegen, wissen Sie noch nicht. Ein gelungener Abend sollte deshalb nicht davon abhängen, ob der gesamte Gegenstand fertig wird.

Der Anhaltspunkt gibt eine Richtung vor, keinen Termin. Vielleicht schaffen Sie weniger als erwartet oder möchten anschließend länger weitermachen. In beiden Fällen bleibt klar, womit Sie beschäftigt waren. Für einen kurzen Einstieg eignet sich besonders eine Stelle, die auch in der Gesamtansicht auffällt. Ein winziger Fleck zwischen ähnlichen Fellsträhnen lässt sich nach einer Pause schwerer wiederfinden.

Die Zahlen geben die Farben vor

Beim Malen nach Zahlen verbindet eine Zahl die jeweilige Fläche mit der zugehörigen Farbe. Folgen Sie dieser Zuordnung im geöffneten Colovia-Bild. Sie entscheiden, wo Sie arbeiten möchten, und müssen nicht für jeden Fellabschnitt eine eigene Palette erfinden. Die Katalogabbildung hilft bei der Orientierung, ersetzt aber nicht die Zahlen der tatsächlich geöffneten Ausmalflächen.

Probieren Sie zuerst einige benachbarte Stellen aus. Wenn es Ihnen gefällt, einer Farbe durch das Bild zu folgen, können Sie so vorgehen. Verlieren Sie dadurch den ursprünglichen Anhaltspunkt, kehren Sie zu einem kleineren Ausschnitt zurück. Es gibt keine verbindliche Reihenfolge vom Gesicht zum Hintergrund. Entscheidend ist, dass Sie Ihren aktuellen Ort und den nächsten Schritt verstehen.

Wechseln Sie zwischen Ausschnitt und Überblick

Wenn das Gesicht den ganzen Bildschirm füllt, ist manchmal nicht mehr klar, welche Seite des Tieres gerade zu sehen ist. Schauen Sie kurz auf die gesamte Komposition. Finden Sie das Ohr, die Pfote oder die Fensterkante wieder und kehren Sie anschließend zum Detail zurück. Besonders bei ähnlichen Fellflächen kann diese kleine Unterbrechung die Orientierung erleichtern.

Beim Korbmotiv trennen die Umrisse der Tiere verschiedene Bereiche voneinander. Das Flechtwerk wiederholt viele Linien, während die Falten der Decke deutlicher ihre Richtung ändern. Wird die Wiederholung eintönig, wechseln Sie innerhalb desselben Bildes zu einem anderen Gegenstand. Manchmal reicht der Schritt vom Korb zur Decke, damit die Arbeit wieder abwechslungsreicher wirkt.

Eine Katze und ein Hund schlafen gemeinsam in einem geflochtenen Korb unter einem Fenster.
Katze und Hund im Korb aus dem Colovia-Katalog. Decke und Flechtwerk bringen unterschiedliche Details in die Szene.

Bereiten Sie den nächsten Abend vor

Schauen Sie vor dem Aufhören noch einmal auf das ganze Bild. Benennen Sie eine konkrete Stelle für später: neben der Vorderpfote, entlang der vorderen Korbkante oder um eine bestimmte Deckenfalte. Das hilft mehr als die Erinnerung, zuletzt eine helle Farbe verwendet zu haben. Derselbe Farbton kann an weit voneinander entfernten Stellen auftauchen.

Prüfen Sie, wie Ihre aktuelle App-Version den Arbeitsstand behält. Wenn Sie Gewissheit möchten, verlassen Sie das Bild und öffnen es auf demselben Gerät erneut. Dass das Motiv im Katalog eines anderen Geräts erscheint, bestätigt für sich genommen keine Übertragung Ihres persönlichen Fortschritts. Für den nächsten kurzen Abend ist eine bereits geprüfte Umgebung ein praktischer Ausgangspunkt.

Sie müssen auch nicht sämtliche Lücken um einen Gegenstand schließen, nur weil Sie gleich aufhören möchten. Es genügt, das Erreichte und die nächste Stelle wiederzuerkennen. Falls die letzten Minuten plötzlich hektisch werden, lassen Sie einen kleinen Teil offen. Er kann beim nächsten Mal ganz selbstverständlich zum Einstieg werden, ohne dass Sie die bisherige Arbeit neu bewerten müssen.

Was Ihnen gefällt, hilft bei der nächsten Wahl

Überlegen Sie anschließend, welcher Teil angenehm war: der runde Katzenumriss, die klare Fensterlinie, die Stofffalten oder das gleichmäßige Flechtwerk. Diese Beobachtung ist hilfreicher als die Annahme, alle Katzenbilder fühlten sich beim Ausmalen gleich an. Heute passt vielleicht ein einzelnes Tier, beim nächsten Mal eine Szene mit mehreren kleinen Gegenständen.

Zwei weitere Motive zum Vergleichen sind Katze mit einer Torte und Schwarz-weißes Kätzchen. Wählen Sie das Bild, auf das Sie heute Lust haben, und schauen Sie sich vor dem Start die nummerierten Flächen in Colovia an.

Öffnen Sie Kätzchen am Fenster oder Katze und Hund im Korb und wechseln Sie von der Motivseite zu Colovia. Ein angenehmer Bildabschnitt und eine verständliche nächste Stelle können für einen Abend vollkommen ausreichen. Der übrige Teil muss heute nicht fertig werden.